Genossen Wallborn und May mit vorbildlicher Leistung bei der 38er Spartakiade

Geschrieben von Christoph Starke.

Am vergangenen Freitag (10. Juni) fand zum zweiten Mal die Tischtennis-Spartakiade im Otternest statt. Passend zur Jahreszeit präsentierte sich die Kultarena in schönen subtropischen Temperaturen. Und wie das bei Ostalgie-Festen so üblich ist, reichten die Otter den 35 angereisten Gästen nicht etwa den Umständen entsprechend kühlen Gazpacho sondern schöne heiße Kessel-Soljanka und Schweinepasteten im Darmmantel vom Grill. Nach gefühlten 5 Trikot-Wechseln setzte sich im A-Feld am Ende Christian Wallborn vom HSV Medizin Magdeburg und im B-Feld René May vom SV Altenweddingen durch. Die Otter Robert Akzinski (A-Feld), Juan Del Rios und Christoph Starke (B-Feld) wurden jeweils Dritter.

Im A-Feld gingen insgesamt 17 Teilnehmer an den Start ausgestattet mit aktuellen TTR-Werten von 1592 bis 1898. Dass nicht jeder mit dem alten 38er Spielgerät umgehen kann, wurde gleich zu Beginn deutlich. Als Turnier-Favorit strich Martin Hinz (SV Altenweddingen) bereits in der Vorrunde die Segel und musste von den Damen des Getränke-Kombinats getröstet werden. Mehr Ballgefühl zeigte Marcus Wolff vom TTC Wolmirstedt, der aber seiner Linie treu blieb und mal wieder das Finale in Ottersleben verlor, diesmal gegen Christian Wallborn. Neben den beiden Finalisten konnten aber auch Robert Akzinski und Olaf Voigt (Schönebecker SV) ein ordentliches Ballgefühl vorweisen und bis ins Halbfinale vorstoßen.

Im B-Feld blieben Überraschungen in der Vorrunde aus. Alle Favoriten setzten sich souverän in ihren Gruppen durch. Einen Aufreger gab es erst im Viertelfinale: Juan Del Rios von der Otter-Brigade schlug unerwartet Jens Schwerin (TTC Handwerk) und sicherte sich somit das Halbfinal-Ticket. Auch Yannik Henke (TTC Glück Auf Staßfurt) und René May schienen einigermaßen hitze- und schwüleresistent zu sein und erreichten ebenfalls topfit das Halbfinale. Ein etwas anderes Bild gab hingegen der Vierte im Bunde ab, Otter-Chef Christoph Starke, der sich mit Konditionsproblemen bis ins Halbfinale hechelte, um sich dann eine Abreibung von Yannik Henke verpassen zu lassen. Erfolgreicher war auch leider Juan Del Rios nicht, so dass sein Gegner, René May ins Finale einzog und letztlich auch für sich entscheiden konnte.

Ein herzliches Dankeschön geht an alle Teilnehmer und fleißigen Helfer der Spartakiade! Es war eine unvergessliche Nacht und wir sehen uns hoffentlich im nächsten Jahr wieder!

v.l.n.r.: Christian Wallborn, Marcus Wolff, Robert Akzinski, Olaf Voigt

v.l.n.r.: Christoph Starke, René May, Yannik Henke, Juan Del Rios

Die Fans waren begeistert!

  Hielten die Damen-Flagge hoch: Monique Ammerich und Luisa Windirsch

 

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